Über Rainer Liskamm und das

Atelier Tonklumpen in Witten

Ich bin Rainer Liskamm, Maschinenbauingenieur, und beschäftige mich seit Mitte der 1980er-Jahre in meiner Freizeit mit Ton. Erste Erfahrungen sammelte ich bei der Castroper Künstlerin Annette Seiler, wo ich Krippenfiguren und Skulpturen gestaltete und meine ersten Stücke im großen Brennofen brennen durfte. Anfangs arbeitete ich mit einer selbstgebauten Fußdrehscheibe, später gelang es mir mit einem Waschmaschinenmotor und Reibrad im heimischen Keller besser. Im Laufe der Zeit schaffte ich mir einen gebrauchten Brennofen und eine Töpferscheibe an. Ich hatte das Glück beim Keramikmeister Roger Zumpfe aus Wattenscheid einige Kurse an der Drehscheibe zu belegen. Als ich 2022 mein Haus verkaufte, war Töpfern auf der Scheibe nicht mehr möglich. Im Hermann Keiner Haus (Pädagogisch Soziales Zentrum Dortmund) und bei der Lebenshilfe Witten habe ich Plastizierkurse für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung gegeben. Anfang 2024 habe ich mich entschlossen das Atelier (ehemals Fliesenfachgeschäft) in der Pferdebachstraße anzumieten. Ich sagte mir „wenn nicht jetzt, wann dann“!
Das Schaufenster mit Logo von Atelier Tonklumpen in Witten

Einblicke aus dem Atelier

Bilder © Gerhard Kind Christiane Harrer und Rainer Liskamm Karfunkelstein
Bilder © Gerhard Kind / Museum für PuppentheaterKultur Bad Kreuznach

Wo Puppen tanzen und Seifenblasen fliegen

Meine weiteren Engagements

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Mit meiner Freundin Christiane Harrer Puppenbühne Karfunkelstein, bin ich beim Programm Kasper auf Reisen in Bochum und Umgebung, aber auch von Freiburg bis Spiekeroog unterwegs. Wir spielen in Flüchtlingsunterkünften, Seniorenheimen, Kindergärten usw.. Bei gutem Wetter mache ich Riesenseifenblasen.

Wo Ton lebendig wird

Gefäße und Gemeinschaft

Ich stelle Gefäße her, die dem Gebrauch dienen sollen und auch eine schmückende Funktion haben. Es ist wunderbar anzusehen, wenn aus einer wohlgeformten Schale gerne Tee getrunken wird. Ich drehe überwiegend aus weißem, schamottfreiem Ton und brenne das Steinzeug im Elektroofen bei 1210°C. Der Ton kommt aus dem Westerwald. Die Ware ist spülmaschinenfest und frostsicher. Zusätzlich zu den Arbeiten an der Drehscheibe war meine Idee, einen Raum zu schaffen, in dem gemeinsam mit anderen kreativ zusammen etwas Neues auszuprobieren. Sich ständig weiterzuentwickeln, dazuzulernen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen, bereitet mir die größte Freude, die ich gerne mit anderen teilen möchten. Deshalb biete ich Plastizierkurse für Gruppen aber auch Einzelpersonen an.
Schrühware aus meinem Atelier in Witten